Startseite | zur Mobil-Version
Qualitätsorientierte Interessen-
gemeinschaft von Zahnärzten e. V.
Wir stellen uns vor Patienten heute Schöne Zähne quintz-Mitglieder
 
 
Zahnsteinentfernung
Wurzelkanalbehandlung
Zahnersatz
Parodontose-Behandlung:  Sind Sie schon krank genug für die Kassenleistung?

Für Deutsche im Alter über 35 Jahre besteht ein höheres Risiko Zähne durch Parodontitis als durch Karies zu verlieren!

Diese im Volksmund Parodontose genannte Erkrankung ist eine Zerstörung des Zahnhalteapparates. Zwischen Zahn und Zahnfleisch entstehen Zahnfleischtaschen, die zwischen 3 und 12mm tief sein können. Das Zahnfleisch liegt hier nur noch locker auf der Zahnoberfläche auf, haftet aber nicht mehr fest dem Zahn an. Je tiefer die Tasche ist, desto grösser ist der bereits entstandene Knochendefekt. Sind die Knochendefekte zu groß, finden die Zähne keinen festen Halt mehr. Sie beginnen zu wackeln, schmerzen beim Aufbeißen oder fallen im Extremfall schließlich sogar aus.

Ursache der Parodontitis sind Bakterien, die in die Zahnfleischtaschen eindringen und sich dort vermehren. Die Bakterien und ihre Stoffwechselprodukte zerstören den Zahnhalteapparat immer weiter. Es bildet sich eine von außen nicht sichtbare Wunde über die diese Bakterien sogar in die Blutbahn gelangen können. Viele Allgemeinerkrankungen werden von diesen Bakterien ungünstig beeinflusst.

Die Behandlungsmöglichkeiten der Parodontitis haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, so dass die Erkrankung in vielen Fällen gestoppt werden kann.

Allerdings ist die Parodontitis-Behandlung nur teilweise eine Kassenleistung! Der Gesetzgeber wollte die Ausgaben für die Behandlungen senken. Um dies zu erreichen wurden die Richtlinien verschärft:

  • Nur noch tiefere Zahnfleisch-Taschen (ab 3,5 mm) dürfen als Kassenleistung behandelt werden.
  • Die Behandlung der weniger tiefen Zahnfleisch-Taschen zur wirkungsvollen Verminderung der krank machenden Parodontitis-Bakterien muss privat bezahlt werden.
  • Die notwendige Vorbehandlung ohne die Ihr Zahnarzt keine dem wissenschaftlichen Stand entsprechende Parodontal-Behandlung erbringen kann, muss grundsätzlich privat bezahlt werden.

Gesetzliche Versicherte, die an einer Parodontitis leiden, haben erst nach erfolgter Parodontal-Behandlung  ein Anrecht auf einen Zuschuss der Krankenkasse zu hochwertigem Zahnersatz.

Parodontitis ist heilbar! Doch gilt auch hier: Vorbeugen ist besser als heilen!
Natürlich ist es besser die Zahnfleischtaschen gar nicht erst tief werden zu lassen, dass eine Behandlung notwendig wird. Zusätzlich zu Ihrer regelmäßigen häuslichen Zahnpflege kann Ihr Zahnarzt mit seinem Team Sie mit professionellen Zahnreinigungen (PRZ), die je nach den individuellen Gegebenheiten alle 2-6 Monate erforderlich sind, unterstützend helfen.  Besondere Bedeutung für Ihre Mundgesundheit hat die PZR, wenn bei Ihnen bereits eine Parodontal-Behandlung durchgeführt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum Mitglieder-Login